Ich bin gerade drauf und dran, einem Manuskript so viel Leben einzuhauchen, dass es „irgendwann bald” zu einer Erzählung wird. Spontan, wie sollte es bei mir anders sein, entwickelte sich aus Stichworten, die eigentlich nur einer Titelsuche dienen sollten, eine Einleitung.
Ich muss einfach davon erzählen, weil sich danach - wieder einmal - einige Betrachtungen und Gedanken „einmischten”, die eine zunächst ins Auge gefaßte Handlung wieder und wieder veränderten. Ich ließ alles auch diesmal in eine abgespeicherte Schlummerphase treten, weil neben den ständig eintrudelnden Anregungen unweigerlich etwas eintritt und auf mich zukommt, was entweder eine schöne Wende bedeutet oder einen neuen Anfang nötig macht.
Die Berieselung, die Ablenkung - gleich welcher Art, gehört dann bei mir immer dazu. Ein Spielfilm auf „arte” brachte mir das Staunen und ein Reisebericht über die Westküste Schottlands (Insel Skye) schließlich die Bilder.
Bilder und Staunen setzten etwas in Bewegung und erfüllten mich schließlich so, wie Phasen einer Annäherung eben Hals über Kopf verzaubern können. Momente, wo alles fließend, alles möglich ist, wo der schöne Spuk das Sagen hat - weil ein Bild einige andere „Abzüge” wachrufen kann und das Staunen eben ein leiser Weichzeichner ist.
Ob Personen, Dinge, das Erlebte und das auf uns Zuflatternde: Alles kennt die „Zeiten der Annäherung”. Genau diesen Titel soll meinen Erzählung tragen, die ich demnächst (erst als unbearbeitete Fassung) hier „einstelle”.
© Mondreiter
Geschrieben am 14. November 2007 von Mondreiter
Kategorie: erzählungen

Hallo Mondreiter,
du machst mich neugierig, wie sich die Zeiten der Annäherungen gestalten :-).
Dein Bild läßt auf eine undurchsichte Geschichte schließen, die dem Leser erst, wenn der Nebel abgezogen ist, klar wird.
Dir noch einen schönen Freitag und ein schönes Wochenende
Gruß Nordstrahl
Es wundert mich gar nicht, dass du es so siehst. :-))
Ja, es macht ungeheuer viel Spass, mit der Handlung und durch Stimmungen dem Leser eine Art Nebelschleier anzubieten, der sich erst später völlig auflöst, aber (hoffentlich nachhaltig) wach ruft ….und hält.
Nun muss ich aber erst einmal die richtigen Tasten finden, damit aus Schemen greifbare Gesichter - und aus den “Zeiten” auch Stationen eines Weges werden.
Dir noch einen schönen Rest….Advents….Lichter-Sonntag.
Gruß Mondreiter