Nachtgedanken stehen auf - zeichnen fleißig ihre Bilder
Ruhe legt die Fesseln ab - gleitet fließend übers Land
Nuancen gehen streichelnd um und träumen umso wilder
berühren wie die heiße Hand
Lichterhimmel strahlend schwach sorgt für wärmendes Verlangen
Tief im Dunkel stumm und still lebt das Bad der leisen Schauer
Schattenbilder schwankend schön küssen wiegend sich die Wangen
alles schweigend und von Dauer
Wind ergötzt sich hauchend schwach an robuster Zierlichkeit
Schemen leben Wechselspiel und den Tanz im fahlen Licht
Dunst lebt auf im tiefen Grund - alle Sinne schnell befreit
beschenken uns mit neuer Sicht
Büsche setzen blasse Flecken - Weiden rufen Traumgestalten
Wipfel raunen geisternd leise durch des Waldes Zauberkreis
Farbverlangen sanft behütet flieht in Mondeslicht verhalten
Schwarzgestalten wankend leis
© Mondreiter
Geschrieben am 25. Oktober 2007 von Mondreiter
Kategorie: gedichte

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