Was lassen Politiker nicht alles mit sich machen. Was lassen sie zu, was nicht - und was lassen sie nicht alles über sich ergehen!? Warum lassen sie sich das alles gefallen - warum fallen sie selten und lassen stolpern? Warum lassen sie auf ihre „Basis” auch im Beinahe-Loslassen nichts kommen, wie sie dann natürlich von dieser nicht fallen gelassen werden?
Mehr gute Brillen braucht dieses Land.
Sie lassen viele Dinge machen und lassen etliche Unschulds-Bäder vollaufen. Sie scheuen nicht, sich baden zu lassen und lassen Fünfe gerade sein. Jeder lässt jeden machen, solange immer alle wissen, was sie lassen müssen - was sie hätten lassen müssen - worauf sie sich einlassen - wer sie letztlich lässt und belässt.
Einsicht, Reue und Unterwürfigkeit lassen gegebenenfalls zu, dass im Hochleben-Lassen und mit dem Aufrechnen des Unterlassens nichts dem Zufall überlassen wird und man irgendwann wieder „gelassen wird”. Sie können niemals, auf keinen Fall und unter keinen Umständen etwas zulassen, was sich gegen ihren Strich stellen lässt. Gelassen bleiben, Eckpunkte nicht verlassen - bisweilen mal alle guten Geister verlassen - bloß nicht den Sessel loslassen - und fortan, kränkelnd-gelassen, die Kirche im Dorf lassen.
Verlassen wird niemand, der verlässlich ist. Verlässt die Farbe auch das Gesicht und mancher Parteifreund den „Zug”, so lässt es der Fahrplan ganz sicher wieder zu, dass man ihn irgendwann „dort” wieder lässt, wo man entweder keinen anderen lassen wollte - oder wo man es noch zulassen kann, dass er sich wieder auslässt. Was ist mit der „gelassenen Unterlassung” - in solchem, diesem, jenem und….in anderen Fällen?
„Na, lasst mal….!”
Kann man zulassen, dass Spatzen auf den Dächern beim Pfeifen in Ruhe gelassen - dort belassen werden? Sie sind nicht zugträchtig und müssen demnach beim Hinter-Sich-Lassen nicht andere pfeifen lassen. Lasst das nicht außer Acht. Schließlich: Was richtet Aderlass ohn` Unterlass an?
Lassen wir es so ruhen - lassen wir es damit genug sein. Irgendwann lassen wir für uns selbst wieder zu, uns daran zu erinnern.
© Mondreiter
Geschrieben am 2. Oktober 2007 von Mondreiter
Kategorie: denk ich an D.....
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