Dein Lächeln sprach davon, dass die Stirn endlich wieder frei war und die entspannten Gesichtszüge besaßen etwas von dem, was einen phantastischen Traum ausmacht. So etwas anhaltend Gleichmäßiges - was zu dem zu gehören schien, was wir unsere dauernden Augenblicke genannt haben.
Manchmal denk` ich, dass dann eine berauschende Melodie auf deinem Gesicht liegt - dass irgendeine unscheinbare Schneeflocke auf die Stirn gefallen sein muss, die sich ganz einfach nicht verändern will und unvergänglich bleibt. Beinahe so, als ob sich alle quälenden Gedanken im Astwerk von Bäumen verirren müssen, weil sie von der Sonne geblendet werden.
Du hast im Schlaf gesprochen und die Worte flossen so angenehm langsam wie die Schatten in der Ferne. Du sagtest: „Ja - es ist, was es ist.” Und als ob die Stimme einem anderen gehört hätte, fragtest du kurz darauf: „Was?” - Und irgendwann später antwortete ich: „Ja, das sagt die Liebe.”
© Mondreiter
Geschrieben am 11. September 2007 von Mondreiter
Kategorie: momente

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