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Unerklärliches hat viele Namen - Phänomene haben noch mehr….Umschreibungen

Wir müssen erst begriffen haben….

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Es gibt so viele außergewöhnliche Dinge zu spüren, zu sehen - und wir können von Melodien und Klängen verzaubert werden. Alles zieht uns wie ein überdimensionaler Magnet in seinen Bann, wenn wir uns von inneren Hemmschuhen lösen oder befreien können. Wenn wir wollen…wenn wir können. - Wollen wir entdecken, neugierig werden und das Staunen lernen?

Wer zarte Blüten scheinbar zu streicheln versteht, so dass sie doch unberührt geblieben sind, der verfügt noch nicht über eine wirklich vertrauenswürdige, sensible Hand. Er ertastet - ist fasziniert oder voller schöner Gedanken. Mehr nicht.

Erst wenn er Zusammenhänge begreift und seine eigenen Ansprüche und Wünsche zurücknehmen, sein natürliches egoistisches Denken und Handeln bei Bedarf beinahe ausschalten oder „klein falten” kann, wird er sicher (so oder so) belohnt werden. - Dennoch besitze ich nicht und habe keinen Anspruch.

Das geschlagene, malträtierte Tier zeigt durch seine Gesten, mit dem Suchen der Nähe und der ständigen Präsenz immer wieder, dass es treu bis in den Tod bleiben kann. Trotzdem wird es niemals einen Schlag vergessen. Es erkennt die Gewalt, unsere Schwäche, schnell. Wir selbst tun uns so schwer damit. 

Man muss erst begriffen haben, dass Sensibilität keine Schwäche ist, dass Gewalt eigentlich Hilflosigkeit bedeutet und das Sich-Zurücknehmen-Können nichts mit Aufgabe und Verlust zu tun hat.

Es kann uns nichts abhanden kommen. Wir müssen nur das Loslassen lernen. Wir verlieren nicht, weil die schönen Momente bleiben. Wir müssen aber akzeptieren, dass alles von uns gehen kann. 

Wir besitzen nur…… - ja, was eigentlich?

© Mondreiter

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